Sattelgurt


Ganz am Anfang der Geschichte dienten die Pferde als Lasttiere und die Sättel wurden nicht zum Reiten genutzt, sondern um Lasten fortzubewegen. Die damaligen Sattelformen waren bestens geeignet, damit viel Gepäck sicher befestigt werden konnte. Damit der Rücken des Tieres geschont wurde, wurden unter den Sattel Decken und Kissen gelegt, die mit einem Sattelgurt befestigt wurden. Bereits die Griechen nutzten den Lammfell Sattelgurt, zwar noch nicht so ausgereift, wie er heute ist, doch erfüllte dieser Gurt bereits seine Funktion.

Der Sattelgurt von heute

In der heutigen Zeit sind die Sattelgurte mit vielen Raffinessen ausgestattet, so werden im Handel die unterschiedlichsten Formen und Größen angeboten. Beispielsweise ist der Sattelgurt Neopren mit einer Einlage aus Gel ausgestattet, die keine Druckstellen beim Pferd verursacht. Mit diesem Sattelgurt wird die Punktbelastung optimal verteilt und es gibt keine drückenden Stellen, die  zu einem Scheuern oder offenen Wunden führen können.

Ebenfalls ist der Lammfell Sattelgurt mit speziellen Einlagen ausgestattet, die für eine perfekte Druckverteilung sorgen. Diese Sattelgurte sind in verschiedenen Ausführungen und Farben erhältlich, so dass Pferd und Reiter sogar noch ein stylisches Aussehen bei ihrem Ausritt erhalten.

Das richtige Anlegen von einem Sattelgurt

Der Sattelgurt wird um den Bauch des Pferdes angelegt, dabei ist darauf zu achten, dass er nicht mit einem Ruck angezogen wird. Grundsätzlich ist der Gurt vorsichtig anzuziehen. Er sollte auch nicht gleich ganz fest angezogen werden, wenn das Pferd gesattelt wird. Bevor der Reiter aufsteigen will, wird der Sattelgurt erst nachgezogen. Haben sich dann Pferd und Reiter sozusagen warm geritten, dann sollte noch einmal nachgegurtet werden.

Damit der Gurt nicht zu großen Beanspruchungen ausgesetzt ist, wird noch ein Sattelgurtschoner verwendet. Doch sollten die Sattelgurte und die Sattelgurtschoner genauso gereinigt werden, wie das andere Reitzubehör.

Beschaffenheit von einem Sattelgurt

Die Sattelgurte können aus verschiedenen Materialien angefertigt sein. So gibt es beispielsweise den Lammfell Sattelgurt oder er besteht aus Baumwollschnüren, Leder oder Kunststoff. Diese Sattelgurte werden seit vielen Jahren genutzt, ein neueres Modell ist dagegen der Sattelgurt Neopren, der inzwischen auch schon im Reitsport beliebt ist.

Ein Sattelgurt kann mit einer Schnalle oder bis zu drei Schnallen ausgestattet sein, hierbei sind der Sattel und die Reitart ausschlaggebend. Die Gurte werden von 80 Zentimetern bis zu 150 Zentimetern in der Länge angeboten.

Für besonders empfindliche Tiere gibt es spezielle Schutzfelle oder –stoffe, doch auch hierbei sollte eine regelmäßige Reinigung vorgenommen werden. Durch den Schweiß des Pferdes und den Schmutz, können sich daran Klumpen bilden, die dem Tier wiederum Schmerzen bereiten können.